Sozialrecht aktuell

Bandscheibenbedingte Berufskrankheit - Kanzlei Backhaus & Partner siegt vor dem Bundessozialgericht

In einem Grundsatzurteil hat das Bundessozialgericht am 23.04.15 entschieden, dass die Berufsgenossenschaft verpflichtet wird bei dem dortigen Kläger, vertreten durch Frau Rechtsanwältin Stephanie Krause, eine bandscheibenbedingte Berufskrankheit (BK 2108) anzuerkennen.

In einem insgesamt über 6 Jahre dauernden Rechtsstreit gegen die Berufsgenossenschaft hat ein ehemaliger Maschinenschlosser endlich sein Recht erhalten. Der Kläger leidet unter einer Bandscheibenerkrankung, bei der sich die BG bis zuletzt weigerte, diese als Berufskrankheit anzuerkennen.

Nach einem Sieg in der 2. Instanz vor dem Landessozialgericht Essen, wehrte sich die BG gegen dieses Urteil vor dem Bundessozialgericht. Die von der BG eingelegte Revision wurde jedoch zurückgewiesen. Das Bundessozialgericht hat die Entscheidung des Landessozialgerichts für richtig befunden. Bei dem Kläger lagen sowohl die medizinischen als auch die arbeitstechnischen Merkmale vor, um die Berufskrankheit zu begründen.

Das Verfahren zur Anerkennung einer Berufskrankheit kann oftmals langwierig und schwierig sein – anwaltliche Hilfe ist absolut empfehlenswert, sprechen Sie uns gerne an!