Aktuelles

Hinweis zur Vereinbarung von Arbeit auf Abruf

Aufgrund der Aktualität des Themas weisen wir darauf hin, dass bei Vereinbarung einer Mindestarbeitszeit im Arbeitsvertrag diese auf einseitige Anordnung des Arbeitgebers maximal um 25 % angehoben werden darf. Bei Angabe einer Höchstarbeitszeit im Arbeitsvertrag darf diese auf einseitige Weisung des Arbeitgebers um max. 20 % reduziert werden.

 

Ferner ist zu beachten, dass ohne Angabe der Arbeitszeit eine fiktive Arbeitszeit von 20 Stunden/Woche anzunehmen und damit auch zu vergüten ist.

 

Achtung:

Insoweit zeigt sich bei Berücksichtigung der aktuellen Rechtslage, dass zwar durchaus Flexibilisierungen im Rahmen der Arbeitszeitgestaltung möglich sind. Dies bedarf aber einer sauberen vertraglichen Grundlage, die es mit Hilfe anwaltliche Unterstützung zu vereinbaren und gestalten gilt.